Derzeit präsentiere ich: "Venedig im Februar", "Paris - ein Streifzug", "Auf den Kopf gestellt" und "Berliner Szenen".

Neben meinen eigenen fotografischen Arbeiten sind auch Werke befreundeter Künstler zu sehen: Trude Puschel, Morelli, Carsten Kühn

 

Außerdem besteht die Möglichkeit für eine kleine Kunstpause mit Snacks und Getränken.

 

 

Venedig im Februar – Impressionen einer Stadt  

Venedig – kaum ein Ort ist mit so vielen Klischees verbunden wie die Stadt in der Lagune. Zum einen ist sie nach wie vor das beliebteste Ziel von Hochzeitspaaren aus aller Welt, zum anderen gilt sie inzwischen als im Versinken begriffen, denn spätestens mit der Expansion des Kreuzfahrttourismus kämpft Venedig gegen das Wasser - und lebt gleichzeitig von ihm. Die Touristenmassen bestimmen nachhaltig das Straßenbild, kaum findet man noch Einwohner, Schulen oder Lebensmittelgeschäfte an diesem Ort.

Außerhalb der Saison – im zuweilen nebligen Februar - gelingt dennoch mancher Blick, der die Stille, den wahren Charme und so etwas wie „normales Leben“ erahnen lässt.

In der Ausstellung „Venedig im Februar – Impressionen einer Stadt“ geht es dem Fotografen Bernd Tochatschek genau um dieses andere Venedig, das zur Ruhe kommt und die eine oder andere Alltagsszene bereithält. Da zum venezianischen Alltag aber auch der Canale Grande mit seinen unvermeidbaren Gondoliere gehört, darf auch dieses klischeehafte Motiv nicht fehlen. Kontrapunkt dazu ist sicherlich der morgendliche Lieferant, der seine Waren über den Wasserweg transportiert und auf Karren durch die Gassen bugsiert, um die wenigen Geschäfte und zahlreichen Restaurants zu beliefern. Fast stellt sich eine Art Erleichterung ein, wenn man im Vorbeigehen eine alte Dame am Fenster eines Hauses erspäht oder eine Passantin beobachtet, die allmorgendlich den Hund Gassi führt. Ein Augenblick des vermeintlich wahren Lebens im Postkarten-Idyll.  

Eine Veröffentlichung darüber gibt es im Magazin für Fotografie: „Brennpunkt“ (Seite 11)

 
  

 

Paris – ein Streifzug


- so lautet der Titel einer Fotoreihe, die im November 2014 in Frankreichs Hauptstadt entstanden ist.

Auf den zur Zeit präsentierten Exponaten wird man durchaus das eine oder andere Wahrzeichen dieser Metropole erkennen können, allerdings wird es hier keineswegs um die klassischen Postkarten-Motive gehen. So erscheint die Sacré-Coeur (aufgenommen aus der Röhre des Centre Pompidou) im Nebel fast märchenhaft, der Eiffel-Turm lässt sich anhand der gestreiften Stahlkonstruktion nur erahnen, im Zentrum steht hier die Aufsicht auf die wuselige Spielzeugwelt der Touristen. In den „Galeries Lafayette“ geht es nicht um das Warenhaus, die Waren sind hingegen gar nicht zu erahnen. Der bunte weihnachtliche Lichtkegel lässt die Architektur des Kaufhauses mit den prunkvollen Balkons eher als strahlendes Opernhaus erscheinen.

Es sind vor allem kleine Momente, die sich dem Flaneur anlässlich eines Streifzugs durch die Stadt am Wegesrand am Tag und in der Nacht präsentieren, die aber zu dem besonderen Pariser Flair beitragen. Ob es der Verkäufer ist, der vor dem Restaurant stolz seine fangfrischen Meeresfrüchte feilbietet, oder der alte Mann, der in der strahlenden Sonne den Dackel an der aufgewühlten Seine spazieren führt. Selbstverständlich sind es auch und vor allem die Cafés, die Paris ausmachen. Das „Deux Magots“, in dem einst Simone de Beauvoir ihre Essays schrieb, wäre hier besonders zu erwähnen. Einerseits scheint die Zeit hier eingefroren zu sein, das Interieur ist seit vielen Jahren unverändert, andererseits zeigt spätestens der aufgeklappte Laptop, in welchem Jahrhundert wir uns befinden.

Die Fotoreihe „Paris – ein Streifzug“ setzt den Fokus auf den Gegensatz: Aus der Sicht des Fotografen sind es die Kontraste zwischen Alt und Neu, malerischer Pracht und mancher Großstadt-Tristesse, Tradition und „Multi-Kulti“, aus denen sich der spezifische Charme dieser besonderen Stadt zusammensetzt.




„Auf den Kopf gestellt“

 

Auf den aktuellen Fotografien von Bernd Tochatschek ist das Abgebildete um 180 Grad gedreht, da sich das eingefangene Objekt in einer Wasseroberfläche spiegelt. Der Betrachter mag zunächst irritiert sein, in jedem Fall nimmt er vermeintlich Gewohntes oder Bekanntes aus einem anderen Blickwinkel wahr.

 

Die gesehene Welt steht zunächst Kopf. So erscheint die grüne Palme im Grau des Pflastersteins eingebettet geradezu absurd und erinnert eher an eine Fototapete als an eine Stadtwirklichkeit. Genauso ist auch das Herbstlaub im Berliner Tiergarten Anfang November zwar ein schönes Farbenspiel, doch letztlich „nichts Besonderes“ für den Flaneur. Erst durch die Spiegelung in der Pfütze werden das Farbspektrum der Herbstbäume und die Umrisse in Wellen und Schattierungen aufgebrochen. Gewohntes wird fremd und rätselhaft, erst ein Drehen des Objekts im Kopf des Betrachters erschließt den Sinn des Abgebildeten.

 

 

„Nachtlicht“

 

Hier steht das Nachtleben in Berlins Bars und Clubs im Fokus. Die Szene ist vor allem in Rot getaucht. Das durch die Discokugel gebrochene Licht entwickelt eine eigene Dynamik, in der Tänzer, DJ’s und Partypeople nur noch schemenhaft zu erkennen sind. Durch das Betrachten der Aufnahmen entwickelt sich eine spezifische Leucht-, aber auch Sogkraft zwischen kaltem Nebel und warmer Räumlichkeit. Ein Changieren zwischen neugierigem Blick und Déjà-vu-Erlebnis, zwischen geheimnis­vollen Momenten in vermeintlich wahllosen, anonymen Locations und sich anbieten­dem Abtauchen in bekannt erscheinender Atmosphäre.

Illuminationen Mitte

 

Unter dem Titel „ILLUMINATIONEN MITTE“ wird das „Best of“ einer Festival-of-Lights-Reihe präsentiert, die die spezifische Architektur von Berlin-Mitte (Alexanderplatz, Siegessäule, e. a.) in einem besonderen Licht einfängt.

Die allbekannten Berliner Wahrzeichen erscheinen in Violett, Rot und Blau getaucht und gleichermaßen als Solitär. Benachbarte Architektur ist nahezu ausgeblendet. Durch das spezifische Licht wirken die Monumente – so vor allem auch der Fernsehturm – irreal und erinnern eher an „2001 - Odyssee im Weltraum“ als an eine Stadtrundfahrt durch Berlin.

 

 

La Luz

„La Luz“ – das ist der Titel einer Serie, in der das besondere Licht Andalusiens eingefangen bzw. überzeichnet wird. Touristisches Strandleben im grellen Mittagslicht an der Playa und dörfliche, eher zurückgezogene Szenen am trägen Nachmittag wechseln sich in der kleinen Auswahl der präsentierten Fotografien ab.

„La Luz“ versucht, durch das Fokussieren auf kleine Details und Szenerien die jeweilige Stimmung in einer Momentaufnahme zu transportieren.

Berliner Szenen

Der Fotograf Bernd Tochatschek und die Zeichnerin trudepuschel haben sich in ihrem Gemeinschaftsprojekt eine besondere Aufgabe gestellt: Sie betrachten gemeinsam Alltagssituationen, Straßenszenen oder auch skurrile Begebenheiten in Berliner Kiezen – dies jedoch nicht nur auf ihre jeweils individuelle Art und Weise, sondern auch durch den Einsatz ihrer eigenen Medien.

Während Bernd Tochatschek durch das Auge der Kamera die Begebenheiten fokussiert, setzt trudepuschel eine Szenerie „möglichst in einer einzigen Linie“ in eine Bleistiftzeichnung um, ohne dabei auf das Papier zu sehen. So entsteht ein genereller Dialog zwischen den Medien Fotografie und Zeichnung sowie eine Auseinandersetzung zwischen den subjektiven Wahrnehmungen der Künstler.

 

 

 

Fotoausstellung von Mario Sixtus & Nadia Zaboura

Titel: „enscape“
 
Vernissage: 24.01.14
 

Ausstellung: 25.01.14 – 08.02.14

 

Öffnungszeiten: Di. – Sa. 14:00 – 19:00 Uhr



Unter dem Motto „Perhaps enscape is for free people, what escape is for prisoners“ erforschen Mario Sixtus und Nadia Zaboura mit ihrem Fotoprojekt enscape das Delta zwischen Identität und Objektivität – mittels Isolation, Versteckspiel und Synthese. Sie ermöglichen dabei eine neue Perspektive auf die gegenwärtig diskutierte Frage, welchen Platz das Individuum innerhalb dieser massetauglichen, auf System und Struktur basierenden Welt findet. Die auf ausgedehnten Reisen entstandenen Fotos thematisieren Verborgenheit, Isolation, Freiheit. Anders allerdings als in einer klassischen Robinsonade befindet sich das isolierte Individuum in ihren Bildern weniger auf einer abgelegenen Insel als vielmehr in der uns allen bekannten postindustriellen, technologisierten, konsumorientierten Welt. Und doch drückt sich darin eine Abnabelung von diesem zivilisierten Stück Menschheit aus: Eine Ent-Netzung innerhalb der Vernetzung, ein Schlafen im öffentlichen Raum.

Enscape

 

 

Neben der Ausstellung erobert enscape neue Räume: auf der Konferenz "Einbruch der Dunkelheit" der Kulturstiftung des Bundes.

Der Vortrag "enscape" oder "Hide and Sleep in Public" findet am Samstag, den 25.01.14 ab 10:30 Uhr und Sonntag, 26.01.2014 ab 12:00 Uhr in der Volksbühne am Rosa-­Luxemburg­-Platz statt.

 

 

 

Der Besuch ist kostenfrei.

 

 

 

 

"Lichtmagie"

 

Unter dem Titel „Lichtmagie“ wird eine kleine Auswahl von Fotografien der Quadriga / des Brandenburger Tors gezeigt, in denen die Beleuchtung im Fokus steht (Zusammenhang „Festival of Lights“).

Besonders in den durch frühe Dunkelheit geprägten Herbst- und Winter­abendstunden entwickeln die im Stadtbild auffälligen Illuminationen sowohl für den Passanten als auch für den Bildbetrachter eine spezifische Sogwirkung. Durch eine spezielle Aufnahmetechnik entsteht der Eindruck, dass das beleuchtete Objekt zerfließt oder Teile davon in diffuse Lichtstrahlen aufgebrochen sind, die dadurch erzielte konzentrierte Strahlkraft wirkt geradezu surreal und verleiht dem Profanen einen besonderen Ausdruck. Es wird so eine völlig neue Dimension der Betrachtung eröffnet, eine besondere (Anziehungs-) Kraft, die dem Licht innewohnt, wird deutlich spürbar. 

 

 

 

 

Im August 2010 habe ich an der „ART…ESSENZ No. 12 mit folgendem Thema teilgenommen:

 

Fotografie: „Sommerlicht“

 

Bernd Tochatschek präsentiert Berlinmotive sowie mediterrane Impressionen in limitierter Auflage. In seinen Exponaten wird die Atmosphäre in ein besonderes Licht getaucht, die Farbkontraste werden verstärkt und die Vielschichtigkeit des jeweiligen Fotos hervor-gehoben. Der Kontrast zwischen Hell und Dunkel entfaltet eine Raumtiefe, die in Weiß übergeht und den Bildraum ins Unendliche zieht.

Durch die unklaren Konturen wird die Fantasie des Betrachters angeregt, sodass er leicht in die Stimmung eintauchen kann. Bei seinen Dreiermotiven wählt Tochatschek aus dem Originalausschnitt zwei Teilbereiche aus, die ein besonderes Detail oder einen kleinen Ausschnitt des ursprünglichen Bildes in den Fokus rücken.

 

Der Veranstaltungsort ist im Sony Center am Potsdamer Platz, 10785 Berlin.

Ausgestellt wird von Freitag, den 13.8. bis Sonntag, den 15.8.2010 jeweils von

14.00 bis 22.00 Uhr.

 

Kleine Motivauswahl:

  

 

 

La Luz 

„La Luz“ – das ist der Titel einer kleinformatigen Serie, in der das besondere Licht Andalusiens eingefangen bzw. überzeichnet wird. Touristisches Strandleben im grellen Mittagslicht an der Playa und dörfliche, eher zurückgezogene Szenen am trägen Nachmittag wechselt sich die kleine Auswahl der präsentierten Fotografien ab.

 

Die hinter einem Vorhang nur schemenhaft zu erkennende alte Spanierin oder der nach der Siesta durch das Dorf flanierende ältere Herr scheinen nicht so recht zu den ausgeleuchteten Strandbesuchern zu passen. Es ist jedoch genau dieser Kontrast, der die Atmosphäre dieser Region Spaniens prägt. „La Luz“ versucht, durch das Fokussieren auf kleine Details und Szenerien die jeweilige Stimmung in einer Momentaufnahme zu transportieren.

 

 

 

 

 

ILLUMINATIONEN MITTE

Ein Auswahl aus den Jahren 2008 und 2009

Unter dem Titel „ILLUMINATIONEN MITTE“ wird das „Best of“ einer Festival-of-Lights-Reihe präsentiert, der die spezifische Architektur von Berlin-Mitte (Alexanderplatz, Quadriga, e. a.) in einem besonderen Licht einfängt.

 

Die allbekannten Berliner Wahrzeichen erscheinen in Violett, Rot und Blau getaucht und gleichermaßen als Solitär. Benachbarte Architektur ist nahezu ausgeblendet. Durch das spezifische Licht wirken die Monumente – so vor allem auch der Fernsehturm – irreal und erinnern eher an „2001 - Odyssee im Weltraum“ als an eine Stadtrundfahrt durch Berlin.

 

 

 

Unter dem Titel „Nachtlicht“ (September 2008)

werden Fotografien von Bernd Tochatschek präsentiert, in denen das Nachtleben in Berlins Bars und Clubs im Fokus stehen. Die Szene ist vor allem in Rot getaucht. Das durch die Discokugel gebrochene Licht entwickelt eine eigene Dynamik, in der Tänzer, DJ’s und Partypeople nur noch schemenhaft zu erkennen sind.


Beim Betrachten der Aufnahmen beginnt die Szene, eine spezifische Leucht-, aber auch Sogkraft zwischen kaltem Nebel und warmer Räumlichkeit zu entwickeln. Ein Changieren zwischen neugierigem Blick und Déjà-vu-Erlebnis, zwischen geheimnisvollen Momenten in vermeintlich wahllosen, anonymen Locations und sich anbietendem Abtauchen in bekannt erscheinender Atmosphäre.

 

Kleine Übersicht:

Winterlicht

Berlin im Januar 2009

Unter dem Titel „Winterlicht - Berlin im Januar 2009“ werden sehr unterschiedliche Fotografien präsentiert, die vor allem im Regierungsviertel, am Alexanderplatz sowie am Brandenburger Tor, aber auch im Schlosspark Charlottenburg am Jahresbeginn aufgenommen wurden. Einige Gebäude, in der Stadt entdeckte Skulpturen oder Wahrzeichen sind ganz klar im Sonnenlicht zu erkennen, einige werden erst im Eis oder Glasscheiben widergespiegel wahrnehmbar, andere erscheinen fern und wie in Nebel getaucht.


Die Fotos wurden in den frühen Vormittags- und Abendstunden aufgenommen. Dadurch entfalten die Gebäude ihre ganz eigene Schönheit. Die klare Januarsonne, die von der Schneeoberfläche wie von einem Reflektor wiedergegeben wird, verleiht den Aufnahmen eine unterkühlte Ausstrahlung. Die so evozierte Kälte wird durch die in warmes Licht getauchten Gebäude und Objekte abgemildert. Der daraus resultierende Warm-Kalt-Kontrast verleiht den Fotos ihre besondere Wirkung.


Darüber hinaus verleihen die Reflexionen und Spiegelungen den Gebäuden und Skulpturen bzw. Gegenständen einen besonderen Glanz; die Spiegelung der Sonne in den Glasscheiben oder den Objekten blenden den Betrachter förmlich, der Eindruck entsteht, man befände sich direkt am Schauplatz. Die Objekte wirken nicht stumpf, sondern haben eine ästhetische Ausstrahlung. Die architektonischen Wahrzeichen der Stadt erscheinen dabei im besonderen Glanz des Januarlichts.

 

Kleine Auswahl:

 

 

"Lichtmagie"

Über die Ausstellung

Unter dem Titel „Lichtmagie“ werden Fotografien präsentiert, in denen die Kraft elektrischer (Weihnachts-)Beleuchtung im Fokus steht. Besonders in der durch frühe Dunkelheit geprägten Vorweihnachtszeit entwickeln die im Stadtbild, hier in Berlin, auffälligen Illuminationen sowohl für den Passanten als auch für den Bildbetrachter eine spezifische Sogwirkung. Zunächst wird man durch die im Dunkeln leuchtenden Balkone, Weihnachtsbäume und Adventsdekorationen magisch in das Bild gezogen, dann wiederum scheint sich die Richtung des Blicks zu ändern: Mittels der angewandten Aufnahmetechnik entsteht der Eindruck, manche der Leuchtobjekte zerfließen, andere werden in diffuse Lichtstrahlen aufgebrochen, die wie ein Feuerwerk aus dem das Bild begrenzenden Rahmen sprühen.

Durch eine spezielle Aufnahmetechnik werden die fotografierten Objekte auf diese „Leuchtstrahlen“ oder auch „Lichtbündel“ reduziert. Die dadurch erzielte konzentrierte Strahlkraft wirkt geradezu surreal und verleiht den profanen - „alle Jahre wieder“ kaum noch bewusst wahrgenommenen - Insignien des Weihnachtskults eine völlig neue Dimension, die viel eher Assoziationen an Irrlichter als an beleuchtete Krippenfiguren provozieren.


Während der weihnachtliche Bezug beinahe vollständig in den Hintergrund gerät, kann sich der Betrachter der Exponate der Magie des in diesem Kontext illuminierten Stadtraums weniger denn je entziehen. Eine besondere (Anziehungs-) Kraft, die dem Licht innewohnt, wird deutlich spürbar.

 

Motivauswahl:

 

 

"Bilder des Lesens"

Eine Fotoausstellung von Bernd Tochatschek vom 06.03. - 28.04.2007

In diesen Fotografien steht der Lesende im Fokus. Dabei ist der Ort, an dem sich der Lesende seiner Lektüre zuwendet, von besonderer Bedeutung. Dennoch stellt man beim Betrachten fest, dass nahezu jeder abgebildete Lesende den ihn umgebenden Ort nicht wahrzunehmen scheint, wirkt er doch vielmehr in dem Handlungsort seiner Lektüre, der sich in seinem Kopf entfaltet, versunken.


Im Moment der Aufnahme ist das Changieren zwischen dem äußeren und inneren Ort des Lesens augenblicklich festgehalten.

 

Bildauswahl: